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03.01.2009
Helgoland im Winter
So schön es hier ist, so gut tut es dennoch, gelegentlich das Laptop zuzuklappen und zu gucken, wie das Leben sich anderswo anfühlt.

Nach Helgoland braucht man von hier aus gleich 2 Fähren, die pünktlich zu erreichen ein eigenes kleines Abenteuer darstellt. Danach hatten wir dann 5 Tage Strandspaziergänge mit Robbenbabys gucken vormittags, Kakao mit Blick auf die Nordsee und einem Hauch Rum (nur für die Mütter ...), kleine Abstecher in die Sauna, Fischbrötchen und Knieper, stürmischere Nachmittagsspaziergänge, die eine gute Ausrede für weitere Abstecher in die Sauna darstellten und überhaupt viel viel Zeit für Bücher, zum Spielen, dösen und gucken, wie das Licht des Leuchtturms über die Insel huscht.
Helgoland mag winzig sein und den Baracken-Charme eines alten DDR-Grenzübergangs haben, aber wenn man dort etwas findet, dann Zeit.
Ok, eiligere Naturen raffen zollfreie Waren an sich und futtern Krabbenbrötchen mit Blick aufs Meer. Ganz ganz frisch - aus Rumänien vom Puhlen zurückgekommene Nordseekrabben ...

Wir hatten dafür einen Teenager, der sein Geburtstagsbrötchen ausblies gefolgt von einem Hafen-Feuerwerk samt Sekt und Schiffsgetute.
2009 hatte einen wunderschönen Anfang.
00:07 Veröffentlicht in Alltagsbloggereien | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

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